Rezension: Glacies

glacies
Titel: Glacies – Gefangen im Eispalast
Autor: Sarah Stankewitz

Genre: Dystopie, Fantasy, Jugendbuch
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 02.02.2016
Seitenzahl: 416 S.

 

 

 

 

 

Klappentext:

Ein Mädchen. Ein Thron. Zwei Prinzen.

Eine alte Fehde zwischen den Königreichen Glacies und Perion sorgte dafür, dass die Götter in den bitteren Krieg eingreifen mussten. Seither ist in Glacies der ewige Winter eingekehrt, während Perion vom Feuer verschluckt wird. Als die Königin von Glacies sterbenskrank wird, muss eine neue Regierung an die Macht: Zur Wahl stehen die beiden Zwillingssöhne Alexander und Damian. Doch fehlt ihnen noch die Königin an ihrer Seite. Stella soll sich an einen der Prinzen binden und ihr Königreich retten. Aber was passiert, wenn sie sich ausgerechnet in den Prinzen verliebt, der den Thron zutiefst verabscheut?

Meine Meinung:

Anfangs hatte ich nicht viele Erwartungen an dieses Buch, da ich vorher noch nie davon gehört habe und es eher durch Zufall entdeckte. Ich dachte es wäre wieder so eine typische Dreicksbeziehungsgeschichte mit ganz viel Drama und Missverständnissen.
Letztendlich weiß ich, wie sehr ich mich geirrt habe.
Diese Geschichte ist absolut atemberaubend und gehört nun definitiv zu meinen Lieblingsgeschichten.

Das Buch geht sofort actionreich los, sodass man direkt in der Geschichte ist und von da an nicht mehr mit dem lesen aufhören kann.
Durch Stella, die aus dem Armenviertel von Glacies kommt, bekommt man all die Unterschiede in diesem großen Land mit. Sie wird ins kalte Wasser geschmiessen und erlebt eine Veränderung von null auf hundert. Direkt aus dem Armenviertel in den großen Palast der Königsfamilie.
Diese Veränderung mitzuerleben fand ich sehr interessant und von der Autorin perfekt beschrieben.

Die Handlung des Buchs hat mir super gut gefallen. Es ist eigentlich die ganze Zeit spannend, es gibt aber auch einige lustige und ruhige Momente.
Auch die Liebe kam natürlich nicht zu kurz. Was mich sehr gefreut hat war, dass es keine Dreiecksbeziehung war, die die ganze Zeit hin und her ging, wie es im Inhalt beschrieben wurde. Man wusste relativ schnell, für wen Stella sich entscheiden würde und konnte so das lesen noch mehr genießen.

Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Stella ist ein sehr liebes, stures, mutiges und mitfühlendes Mädchen mit einem sehr großen Herz. Dies ist die perfekte Mischung und man muss sie einfach lieben.
Auch die Prinzen sind total toll. Sie sind sich ähnlich, könnten aber trotz allem nicht unterschiedlicher sein. Auch sie schließen Stella sofort ins Herz. Mehr möchte ich aber nicht über die Charaktere sagen, da sich jeder selber ein Bild von allem machen sollte und ich die Spannung nicht wegnehmen möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist auch große Klasse. Man fühlt mit der Hauptcharakterin mit und sieht alles perfekt aus ihrer Sicht.
Auch Glacies und Perion wurden sehr schön beschrieben. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und hatte das Gefühl, ich wäre dort.

Was ich auch sehr gut finde ist, dass es sich hierbei um einen  abgeschlossenen Band handelt und man nicht, wie bei vielen anderen Dystopien, verzweifelt auf den nächsten Teil warten muss. Dies ist ein großer Pluspunkt.

Fazit:

Alles in allem bin ich total überwältigt udn kann nun mit Gewissheit sagen, dass dieses Buch von nun an zu meinen Lieblingsdystopien zählt.
Zum Ende nur noch eins: Lest es! 😀

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4 Kommentare zu „Rezension: Glacies

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