Rezension: Elfenfehde 1

elfenfehde
Titel: Elfenfehde: Zweimal im Leben
Autor: Mariella Heyd

Reihe: Elfenfehde

Band 1: Zweimal im Leben (14.07.2016)

Genre: Fantasy
Verlag: neobooks
Seitenzahl: 350 S.

 

 

 

 

Klappentext:

Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.

Meine Meinung:

Als ich dieses Buch entdeckt habe, musste ich es wirklich unbedingt lesen.
Der Klappentext war wirklich sehr spannend und vielversprechend und ich hatte lauter gute Sachen über das Buch gehört.

Als ich das Buch dann endlich begonnen habe, war ich anfangs allerdings etwas enttäuscht.
Der Einstig ging mir einfach viel zu schnell und ich kam nicht richtig mit den Geschehnissen mit. Mir wollte nicht in den Kopf gehen, wie Feodora die Ereignisse so schnell verkraftete und irgendwie überhaupt nicht geschockt war. Immerhin ist ihre Welt zusammengebrochen.

Doch dann drehte sich plötzlich alles um 180 Grad. Sobald Feodora die Anderswelt betrat, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es kam Verständnis in die Geschichte und ich konnte die Handlung plötzlich nachvollziehen.

Das Buch ist einfach Spannung pur und manche Szenen waren einfach so krass und schockierend beschrieben, dass ich am liebsten empört aufgesprungen wäre, wenn mir keine Gänsehaut über Arme und Beine gekrabbelt wäre.
Dazwischen gab es aber auch so schöne Ereignisse, die die traurigen wieder wett machten.

Die Anderswelt ist ein Ort, in den ich am liebsten selber mal reisen würde. Sie ist so echt beschrieben, dass man das Gefühl hat, man wäre schon dort gewesen. Es gibt so interessante Wesen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften zu entdecken. Und sogar ich, die Fantasieexpertin, konnte noch einiges dazu lernen. 😀

Zu den Charakteren möchte ich nur sagen, dass ich sie alle ins Herz geschlossen habe. Den Rest müsst ihr selbst herausfinden. 😉

Die Autorin hat wirklich einen außergewöhnlichen Schreibstil und eine wahnsinnig ausgeprägte Kreativität. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Man konnte perfekt in das Buch eintauchen, ohne auf die Zeit zu achten.

Zum Ende möchte ich Mariella ganz herzlich für das Ebook danken. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil! 🙂

Hier kommt noch mein Lieblingsgesang der Zwerge aus dem Buch, der sehr traurig ist aber jede Menge aussagt.

Zitat: 
„Immer-immer unter Tage, immer-immer Dunkelheit,
immer-immer sind wir am Graben, unser Grab für die Ewigkeit.
Lohn und List des Goldes wiegen schwer.
Kahurk!
Immer-immer schwarz die Nasen, immer voller Ruß der Bart,
immer-immer tiefer im Berge, immer-immer weiter der Tag.
Kahurk!“

Fazit:

Ein super spannendes und schönes Fantasiebuch das ihr einfach lesen müsst. Trotz des etwas schwierigen Einstiegs vergebe ich verdiente fünf Sterne. Große Klasse!

 

 

 

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7 Kommentare zu „Rezension: Elfenfehde 1

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