Rezension: Scherben der Dunkelheit

Scherben der Dunkelheit von Gesa Schwartz

Titel: Scherben der Dunkelheit
Autor: Gesa Schwartz

Genre: Fantasy, Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 25.09.2017
Verlag: cbt
Seitenzahl: 585 S.

 

 

 

 

 

 


Klappentext:

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint …

Meine Meinung:

Ganz lieben Dank ans Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Der Klappentext hat mich total angesprochen und auch das Cover zog mich in seinen Bann.
Die Idee von dem Buch finde ich wirklich großartig. Ich habe so etwas in der Art vorher noch nie gelesen. Ich mag Bücher um einen Zirkus und seine Zirkusleute immer sehr gerne. Aber das es sich hierbei nicht um einen normalen Zirkus,sondern um einen Dark Circus voller Magie handelt fand ich wirklich großartig.
Das Motto des Buches ist definitiv: „Nichts ist, wie es scheint“. Dieser Satz zieht sich durch das gesamte Buch. Ich habe immer wieder bemerkt,wie viel Wahrheit in diesem Satz liegt. Denn das Buch war voller Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte.Dies hat das Buch wahnsinnig spannend gemacht. Außerdem war die Geschichte voller Trauer, Dunkelheit, Verrat und Sehnsucht. Aber auch Liebe, Freundschaft, Freiheit und Hoffnung fehlten keineswegs.

Ich habe mit dem Buch sehr lange gebraucht. Nicht nur weil es so dick ist, sondern vor allem, da es wirklich schwierig zu lesen war. Die Zirkusartisten sprachen oft in Rätzeln und jedes Gespräch war voller Poesie. Die Gespräche waren auch oft sehr lang und ich musste mit voller Konzentration dabei sein, da ich sonst wahrscheinlich nur die Hälfte verstanden hätte.
Vor allem am Ende ging meiner Meinung nach alles sehr schnell.
Die Ereignisse überschlugen sich und es kam eine Wendung nach der nächsten. Die Handlung ging so schnell vor ran, das ich irgendwann einfach nicht mehr mitkam und nicht alles verstand. Es war für mich quasi ein einziges Rätsel.

Trotz allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es ist so magisch, dass man einfach nicht mit lesen aufhören kann. Ich würde nur jedem raten, sich viel Zeit zu nehmen und zwischendurch vielleicht auch mal ein anderes Buch zu lesen, da es sonst einfach zu anstrengend ist.

Die Charaktere fand ich wirklich toll. Es gab gute und dunkle Charaktere und welche, die irgendwo dazwischen lagen.
„Traue niemandem“. Dies hat man das ganze Buch über zu spüren bekommen. Und trotzdem war jeder Charakter auf seine eigene Art einzigartig und vollkommen unterschiedlich. Ich mochte sie so gut wie alle.

Das Cover ist großartig.
Es ist nicht nur wunderschön sondern strahlt auch etwas magisches und dunkles aus. Es passt perfekt zu der Stimmung im Buch. Außerdem erinnert das Mädchen auf der Schaukel sehr an Anouk,die über der Manege hin und her fliegt. Ich habe selten ein Cover gesehen, das so gut zum Buch passt.

Fazit:

Eine wunderschöne Idee! Spannend, düster und mit viel Gefühl. Leider etwas sehr verwirrend. Der Leser muss sich definitiv Zeit für das Buch nehmen. Aber es lohnt sich!

Zur Autorin:

Gesa Schwartz

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Gesa-Schwartz/p539756.rhd

Ein Kommentar zu „Rezension: Scherben der Dunkelheit

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