Rezension: Sorry Not Sorry

20190209_153422-01Titel: Sorry Not Sorry
Autor: Ella Amato

Genre: Liebesroman, Jugendbuch, Young Adult
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 07.02.2019
Seitenzahl: 377

 

 


Klappentext:

Als die 17-jährige Tilda von ihrem Vater in die USA zu ihrer Mutter und deren neue Familie geschickt wird, ist sie entsetzt. Zu ihr hat sie genauso wenig ein Verhältnis wie zu Jonathan, dem neuen Mann ihrer Mutter und dessen drei unausstehlichen Kindern. Besonders Tristan, der älteste und dazu auch noch absolut heiße Stiefbruder, geht ihr unter die Haut. Schon ab ihrer ersten Begegnung benimmt er sich einfach unmöglich und treibt Tilda zur Weißglut. Doch je mehr Zeit sie, gezwungenermaßen, miteinander verbringen, desto sicherer ist sich Tilda, dass Tristans Gemeinheiten eigentlich nur eine Fassade sind…

Meine Meinung:

Ganz lieben Dank an NetGalley und Impress für das Rezensionsexemplar.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich diese Art von Büchern liebe. Wer hätte nicht gerne einen hübschen Stiefbruder? 😉

Daher war ich anfangs doch erst sehr enttäuscht, als sich Tilda als ein super nerviges und arrogantes Biest heraus stellte. So etwas habe ich wirklich noch nie gesehen. So sehr wie sie kann man gar nicht in der Pubertät stecken. Sie war unverschämt zu Erwachsenen, gab alllen anderen die Schuld an ihrem Verhalten und war im Großen und Ganzen einfach eine ultra zickige Kuh. Da hat die Autorin wirklich maßlos übertrieben.
Zum Glück habe ich aber trotzdem nicht aufgehört zu lesen. Denn Richtung Mitte des Buches hat Tilda eine super Entwicklung durchgemacht und sich von Grund aus geändert. Dies fand ich wirklich schön. Jedoch hätte die Autorin Tilda anfangs nicht so krass machen müssen. Ein wenig zickig wäre ja okay gewesen, um ihre Entwicklung richtig darzustellen. Aber hier wurde wirklich übertrieben. Daher gibt es leider an dieser Stelle einen Stern abgezogen.

Die Handlung an sich hat mir aber super gut gefallen. Die Geschichte ging nicht nur um Liebe, Familie und Freundschaft, es gab auch einen kleinen Kriminalfall zu lösen. Dies gab der Geschichte nochmal das gewisse Extra und mehr Spannung.
Außerdem haben mir die Kabelleinen zwischen Tilda und Tristan super gut gefallen. Es war sehr realistisch wie die beiden sich näher gekommen sind und war keine schnelle Angelegenheit, sondern ging langsam und durch Kleinigkeiten vor ran.
Auch die Entwicklung zwischen Tilda und den restlichen Familienmitgliedern fand ich klasse. Man hat alle mit Tilda zusammen besser kennen gelernt und nach und nach ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich kam soweit gut in das Buch rein und habe es in einem Rutsch gelesen. Die Story war wirklich super und gut durchdacht.

Letztendlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Leider hat mich die „furchtbare“ Tilda am Anfang jedoch sehr gestört. Wenn dies nicht ganz so heftig gewesen wäre, hätte das Buch 5 Sterne bekommen. Aber spätestens ab der Mitte des Buches war ich voll und ganz dabei und überzeugt.

Fazit:

Ein super schönes Buch mit einem kleinen Kritikpunkt. Im ganzen aber empfehlenswert.

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