Rezension: Left to Fate

20190707_122746Titel: Left to Fate – Die Ausgesetzten
Autor: Gloria Trutnau

Genre: Dystopie, Jugendbuch
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 06.06.2019
Seitenzahl: 384 Seiten

 

 

 

 

 


Klappentext:

New York ist verfallen. Der totalitäre Staat Concordia nutzt die Ruinen als riesiges Gefängnis für junge Menschen, die laut Voraussage in der Zukunft ein Verbrechen begehen werden. Als Samantha in die gefährliche und von Banden umkämpfte Stadt verstoßen wird, sucht sie Schutz bei der Westside-Gang. Der unnahbare Anführer David misstraut ihr, obwohl er selbst Geheimnisse zu haben scheint. Langsam kommen sich die beiden näher. Sie finden heraus, dass hinter Samanthas Verbannung etwas Größeres steckt – und die Ruinenstadt wird zur lebensbedrohlichen Falle…

Meine Meinung:

Ganz lieben Dank an NetGalley und Impress für das Rezensionsexemplar.

Zu diesem Buch fällt mir wirklich nur ein Wort ein: Wow!
Die Geschichte war von der ersten Seite an super spannend und ich wahr sofort im Geschehen drinnen. Es passiert ständig was Neues und ich wahr quasi in einem durch am mit bangen und mit zittern. Diese extreme Spannung zog sich wirklich das komplette Buch durch.
Genau wegen solchen „Oha“ Momenten liebe ich Dystopien. Es ist immer wieder heftig zu lesen, was in Zukunft möglich sein könnte. Auch in der Zukunft dieses Buches geht es absolut heiß her. Es war super interessant zu lesen, was Concordia ist und wie es entstand. Zusammen mit den Protagonisten erfährt man mehr über den Staat und kommt der Wahrheit immer Näher. Immer wieder wurde ich aufs neue überrascht und auch am Ende wurde ein Geheimnis aufgedeckt, dass mich fast aus den Latschen hätte kippen lassen. Das Buch war wirklich vollkommen unvorhersehbar und ich hätte mit diesem Ende so gar nicht gerechnet.

Natürlich darf auch die Liebesgeschichte nicht fehlen. Diese war allerdings eher ein Nebenthema im Buch, was ich sehr gut fand. Die Handlung war einfach so gut aufgebaut, dass die Liebesgeschichte eher als schöne Abwechslung und Zusatz diente, um der Brutalität zu entkommen. Trotzdem fand ich Samantha und David zusammen super und habe mit beiden mit gefühlt und ihnen nur das beste gewünscht.

Auch die anderen Protagonisten waren klasse. Man konnte zwar keinen so richtig einschätzen und von vielen wusste ich auch am Ende nicht was ich von ihnen halten sollte, aber das machte es noch spannender und interessanter. Im großen und ganzen konnte ich aber alle gut verstehen und mochte jeden auf seine eigene Art gerne. Manche mehr manche weniger. 😉

Was ich allerdings von dem Ende halten soll weiß ich nicht genau. Es kam irgendwie völlig plötzlich und unvorbereitet. Meiner Meinung nach bleibt auch noch ziemlich viel offen, was eigentlich auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Allerdings glaube ich, das das Buch nur als Einzelband angesetzt wurde. Aber vielleicht lässt sich da ja noch was machen. Mir würde auch schon eine kleine Kurzgeschichte reichen, um die letzten Fragen zu klären und zu erfahren was aus den Charakteren geworden ist.

Der Schreibstil war einfach großartig. Ich hätte das Buch ein einem durch lesen können, ohne das es langweilig werden würde. Ich hoffe ich werde in Zukunft noch mehr von der Autorin zu lesen bekommen.

Fazit:

Eine großartige Dystopie voller Spannung, „Oh“ Momente und unvorhersehbaren Wendungen. Ich bin absolut begeistert!

2 Kommentare zu „Rezension: Left to Fate

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, dass liest sich ja ganz vielversprechend…bin nämlich auch ein Fan von Dystopie..augenzwickern.

    Danke für das Vorstellen ..LG..Karin..

    Gefällt 1 Person

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