Rezension: Lost Hearts

20200629_200714-01.jpegTitel: Lost Hearts
Autor: Estelle Maskame

Genre: Jugendbuch, Young Adult
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 09.06.2020
Seitenzahl: 336 Seiten

 

 

 

 


Klappentext:

Wenn Vanessa Spaß haben will, trifft sie Harrison. Eine feste Beziehung sucht sie allerdings nicht, sonst endet sie noch wie ihr Vater, der nach dem Tod ihrer Mutter überhaupt nicht mehr auf die Beine kommt. Als Harrison doch mehr will, serviert Vanessa ihn ab – mit ungeahnten Folgen: Der gekränkte Harrison veröffentlicht ein Nacktvideo von ihr, das viral geht. Vanessa traut sich erst kaum mehr aus dem Haus und schwört dann Rache. Einen unerwarteten Komplizen findet sie in dem attraktiven Kai, der seine ganz eigenen Gründe hat, Harrison zu hassen. Über den finsteren Plänen, die sie zusammen schmieden, kommen sie sich näher. Und plötzlich muss sich Vanessa doch dem wichtigsten aller Gefühle stellen: der Liebe …

Meine Meinung:

Ganz lieben Dank ans Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Nachdem ich die Bücher der Autorin bisher sehr gerne mochte, musste ich nun unbedingt auch ihr neustes Buch lesen.
Es konnte mich allerdings lang nicht so begeistern wie ihre „Dark Love“ Reihe.
Das heißt nicht das das Buch schlecht war, es war jedoch auch nicht überragend. Im ganzen war es gut, aber kein Buch was man unbedingt gelesen haben muss.

Die Idee an sich fand ich sehr gut. Allerdings hat mir bei der Umsetzung etwas Kreativität gefehlt. Ich glaube an vielen Stellen hätte die Autorin mehr aus dem Buch rausholen können, was die Geschichte um einiges spannender gemacht hätte.
So war die Idee zwar gut, die Umsetzung aber nur solide.

Auch in der Liebesgeschichte hätte ich mir etwas mehr tiefe gewünscht. Es war zwar schön zu sehen, wie die beiden sich näher kamen, aber richtig mitgefiebert habe ich nicht. Einfach weil etwas fehlte und ich mir in der Hinsicht mehr Gefühl gewünscht hätte.

Nun aber zu den positiven Dingen. Ich fand echt klasse, dass nicht nur die Liebesgeschichte im Vordergrund stand, sonder auch Freundschaft und Familie einen großen Platz im Buch bekamen. Gerade die Freundschaft zwischen Vanessa und China fand ich wirklich schön und ich habe die Szenen der. beiden sehr genossen. Auch die Familie spielte eine recht große Rolle. Durch diese Geschichte konnte man Vanessa Verhalten oft besser nachvollziehen und es hat die Geschichte etwas spannender gemacht.

Bei den Charakteren war ich etwas zwiegespalten. Mit Vanessa tat ich mich anfangs sehr schwer, da sie durch ihre oberflächliche Art sehr unsymphatisch rüber kam. Zum Glück hat sie sich während der Geschichte weiter entwickelt und dadurch verändert, sodass sie ich sie während des Lesens immer lieber mochte.
Kai hingegen mochte ich vom ersten Augenblick. Er war einfach jemand den man nur ins Herz schließen konnte. Dank seiner charmanten Art hat er auch meins im Sturm erobert.

Die Schreibstiel war wie immer klasse. Sie hat einfach eine tolle Art zu schreiben und macht es dem Leser so ganz leicht, durch die Geschichte zu fliegen.
Leider konnte das Buch allerdings in vielen Dingen nicht punkten, weswegen ich keine klare Leseempfehlung aussprechen kann. Es war zwar schön zu lesen, allerdings fehlte die Spannung und Tiefgründigkeit der „Dark Love“ Reihe. Da bin ich von der Autorin wirklich besseres gewohnt. Alle anderen Bücher von der Autorin kann ich euch aber total empfehlen.

Fazit:

Ganz schön zu lesen, allerdings lange nicht Estelle Maskames bestes Buch.

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