Rezension: Die Arena 1

20200802_142251-01.jpegTitel: Die Arena – Grausame Spiele
Autor: Hayley Baker

Reihe: Die Arena

Band 1: Grausame Spiele (17.09.2019)
Band 2: Letzte Entscheidung (19.11.2019)

Genre: Dystopie
Verlag: WJB
Seitenzahl: 480 Seiten

 

 


Klappentext:

Willkommen zur tödlichsten Show der Welt — wo nur die Liebe dich retten kann.

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum „Zirkus“ gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern müssen. Dort treffen Hoshiko und Ben zum ersten Mal aufeinander. Sie als Hauptattraktion in der Arena, er als Zuschauer in der VIP-Loge. Es ist eine schicksalhafte Begegnung für sie beide …

Meine Meinung:

Ganz lieben Dank an Rowohlt für das Rezensionsexemplar.

Ich kam direkt gut in das Buch rein und war von der ersten Seite an gefesselt.
Ich fand die Idee absolut genial und mag Bücher sehr gerne, die in einem Zirkus spielen, da ich dies immer sehr faszinierend finde. Wer jetzt aber denkt es ist ein Zirkus voller guter Laune, Farben und Wundern, liegt definitiv falsch. Vor und hinter den Kulissen geht es absolut grausam vor, weshalb der Buchtitel sehr gut passt. Hier braucht der Leser definitiv starke Nerven. In diesem Buch geht es um Leben und Tod und nicht immer geht eine Sache gut aus.
In der Geschichte spielt die Klassenaufteilung eine große Rolle. Wobei die untere Klasse wie Abschaum behandelt wird.
Ich fand das Thema sehr wichtig und es war wirklich grausam zu sehen, wie die Artisten in diesem Zirkus behandelt werden.
Wobei ich den Zusammenhalt der Artisten wirklich großartig fand. Dies hat dem Buch nochmal eine schöne und sanftere Note gegeben, da es sonst eher spannend und actionreich zuging.
Es passierten immer wieder Dinge, die mich überraschen konnten und ich habe von Anfang bis Ende mit gefiebert.
Gerade am Ende ging es nochmal richtig hoch her und es gab einige nicht hervorsehbare Wendungen.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat war die Liebesgeschichte. Sie ging mir deutlich zu schnell und kam mir daher eher etwas unglaubwürdig rüber. Ben und Hoshika kannten sich erst ein paar Tage und es war quasi fast direkt Liebe. eine größere Zeitspanne hätte dem ganzen gut getan und wäre dadurch realistischer geworden.

Ansonsten hat mir aber alles sehr gut gefallen. Das Buch ist abwechselnd aus den Perspektiven von Hoshika und Ben geschrieben. So kann man vieles besser nach vollziehen und man bekommt als Leser viel mit. Ob nun innerhalb oder außerhalb des Zirkus.
Auch die Protagonisten mochte ich gerne. Beide sind sehr besonders und haben etwas interessantes an sich. Mir waren beide von Anfang an sympathisch und ich habe die ganze Zeit mit ihnen mit gehofft und gekämpft. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mir von ihnen diese neue Welt zeigen zu lassen und mit ihnen dieses Abenteuer zu erleben.

Der Schreibstil war absolut beeindruckend. Die Autorin konnte mich von Anfang bis Ende packen. Ich war von den Geschehnissen gefesselt und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Eine absolut gelungene Dystopie, auch wenn mich einiges an der Liebesgeschichte gestört hat. Trotzdem habe ich die Geschichte super gerne gelesen und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.

Fazit:

Eine grausame und doch sehr schöne Dystopie. Trotz ein paar kleinen Mängeln eine gelungene Geschichte.

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