Rezension: Soulbird 2

Titel: Soulbird – Das Geheimnis der Nacht
Autor: Deborah Hewitt

Reihe: Soulbird

Band 1: Die Magie der Seele (17.01.2022)
Band 2: Das Geheimnis der Macht (14.03.2022)

Genre: Fantasy
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 512 Seiten

Klappentext:

Nach einem tragischen Verlust kehrt die junge Alice Wyndham in die verborgene Parallelwelt Londons zurück. Dort will sie alles über ihre Herkunft und ihre erwachende Magie herausfinden. Denn Alice hat eine Verbindung zu Nachtschwalben, wundersamen Vögeln, die die Seele eines Menschen hüten. Doch ihre Gabe ist auch mit einem gefährlichen Vermächtnis verbunden. Der dunkle Fluch stellt ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Verbrecherjäger Crowley auf eine harte Probe und droht, ihre ganze Welt ins Verderben zu stürzen. Um sie zu retten, muss Alice nicht weniger besiegen als den Tod selbst …

Meine Meinung:

Ganz lieben Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Nachdem mir Band 1 schon gut gefallen hat, was ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
Leider fand ich diesen viel schwächer als Band 1. Die erste Hälfte des Buchs war wahnsinnig langatmig. Es geht fast nur darum, wie Alice ihren neuen Alltag meistert und mit allem zurecht kommt. Es gab zwar die ein oder andere spannende Stelle, aber wirklich viel war das nicht. Zum Glück wird es Richtung Ende wieder was rasanter und es klären sich einige Sachen auf. Dazu kommt allerdings, dass die Liebesgeschichte kaum Raum in dem Buch einnimmt. Gerade hier hatte ich gehofft, dass sie sich richtig entfaltet und die beiden sich weiter Näher kommen. Jedoch war bis zum Ende eher das Gegenteil der Fall. Die Liebesgeschichte kam viel zu kurz und wurde meiner Meinung nach nicht richtig behandelt. Hier fehlte eindeutig die Tiefe.

Was ich allerdings nach wie vor gut fand ist die Mythologie. Es ist mal etwas ganz anderes und es war wieder toll, mehr über die einzelnen Mythen zu erfahren. Auch der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr verständlich und mit einer gewissen Ruhe. Leider fehlte aber auch den Charakteren die Tiefe. Ich konnte sie alle nicht wirklich ins Herz schließen.
Insgesamt ist es wirklich eine geniale Handlungsidee. Leider hat die Autorin aber viel Potenzial verschenkt, sodass ich die Reihe nur als „ganz gut“ bezeichnen würde.
Mir fehlte einfach die Spannung, die Leidenschaft, große Gefühle und Tiefe der Charaktere. Alles wirkte zu weit weg und ich konnte mich nicht richtig drauf einlassen. Dennoch fand ich es sehr schön, etwas über die fremde Mythologie zu erfahren.

Fazit:

Eine Geschichte mit viel Potenzial, das aber leider etwas verschenkt wurde.

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