Rezension: This is not a love scene

Titel: This is not a love scene
Autor: Cori McCarthy

Genre: Young Adult
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 10.08.2020
Seitenzahl: 448 Seiten

Klappentext:

Die Ferien an einem Filmset in Irland verbringen – was nach einem absoluten Traum klingt, ist für Iris der reine Horror. Denn der Film basiert auf den Büchern, die ihre Großmutter geschrieben hat – und die, da ist sich Iris sicher, haben ihre Familie zerstört. Iris wünscht sich deshalb nichts mehr, als dass der Dreh gecancelt wird. Doch einmal am Set angekommen, ist sie nicht mehr sicher, ob sie die Sache wirklich so schlecht findet. Und das liegt nicht nur an Eamon, dem süßen Co-Star des Films …

Meine Meinung:

Ganz lieben Dank ans Bloggerportal und an cbt für das Rezensionsexemplar.

Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, da es super spannend und interessant klang.
Ich habe bisher nur selten Bücher gelesen, die an einem Filmset spielten und war daher umso gespannter.
Es war wahnsinnig toll hinter die Kulissen eines Kinofilms zu schauen. Vor allem, da es sich dabei um eine Fantasybuchverfilmung handelt. Ich wollte schon immer mal sehen, wie so etwas gedreht wird und wie die Schauspieler sich in ihre Rolle einfügen. Genau dies wurde im Buch super schön beschrieben. Ich fand es wirklich super interessant und es war großartig, die Schauspieler und Regisseure auf ihren Weg durch den Film zu begleiten.
Die Geschichte hat mich definitiv schon mit diesem Thema überzeugt.

Aber natürlich geht es nicht nur darum. Auch die Liebesgeschichte durfte einen großen Teil des Buchs einnehmen. Diese fand ich wirklich sehr schön, weil es einfach süß war, wie Iris und Eamon sich langsam annäherten. Beide waren super unerfahren und Eamon ist das komplette Gegenteil eines Badboys. Die Liebesgeschichte war also eher seicht, was aber auch perfekt zum Buch gepasst hat. Teilweise konnte ich über die beiden auch nur den Kopf schütteln, da sie manchmal wirklich schwer von Begriff waren. Daran hat man aber einfach gemerkt, dass sie noch etwas jünger waren.
In dem Buch ging es aber auch viel um die Entwicklung von Iris. Sie musste sich selbst finden, mit ihrer Vergangenheit abschließen und sieh auf die Suche nach der Wahrheit machen. Dies was manchmal gar nicht so leicht, da sie sehr stur und aufbrausend war. In manchen Situationen fand ich es etwas übertrieben, aber oft konnte ich sie auch verstehen. Sie hatte aber auch viele gegenteilige Eigenschaften. Sie war hilfsbereit, konnte manchmal Bäume versetzen und hat auf ihre Mitmenschen geachtet. Auch wenn ich manche Entscheidungen anders getroffen hätte als sie, fand ich sie sehr mutig, loyal und liebenswert.

Auch die restlichen Charaktere waren super. Sie waren zwar alle etwas duschgeknallt und laut, aber genau das erwartete man irgendwie auch von Schauspielern. Insgesamt war es eine ziemlich verrückte Crew, die viel für den Film gaben und aufeinander aufpassten. Alle Charaktere haben das Buch perfekt gemacht.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Ich bin direkt gut eingestiegen und habe die ganze Geschichte über mit gefiebert und mit gelacht. Es war eine eher seichte Geschichte für zwischen durch, die direkt gute Laune beschert und einem ein Lachen ins Gesicht gezaubert hat.

Fazit:

Eine tolle Geschichte über die Entstehung eines Films, die Filmcrew und das Erwachsen werden mit all seinen Höhen und Tiefen.

Ein Kommentar zu „Rezension: This is not a love scene

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