Rezension: Eonvár

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Titel: Eonvár – Zwischen den Welten
Autor: Kat Rupin

Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 31.10.2017
Verlag: Zeilengold Verlag
Seitenzahl: 344 S.

 

 

 

 

 


Klappentext:

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.

Meine Meinung:

Heute möchte ich euch unbedingt noch eine Neuerscheinung aus dem Zeilengold Verlag vorstellen.
Ich durfte „Eonvár“ bereits vorab lesen und bin absolut begeistert.
Es handelt sich um eine fantasiereiche Geschichte, die in einer Paralelwelt spielt und magischer nicht sein könnte.

Die Handlung hat mir super gut gefallen. Es war eine Mischung aus Fantasie, Liebe, Freundschaft und der Suche nach sich selbst. Ich bin direkt gut in das Buch reingekommen. Geholfen hat hier, dass der Leser erst in Elisas Leben in der „normalen“ Welt eingeführt wird. So konnte ich Elisa von Anfang an begleiten und habe Eonvár zusammen mit ihr kennengelernt.
Und man kann es nur lieben! Eonvar ist ein wunderschönes und magisches Land. Hier lernt man als Leser ganz neue Dinge und Wesen kennen. Die Magie folgt einem auf Schritt und Tritt und die Schule erinnert einen vage an Hogwarts.
Auch die Geschichte rund um Elisa war sehr spannend. Sie lernt ihre Magie kennen und muss einige schwere Entscheidungen kennen. Auch die Geschichte von Elisa und Gabriel war wunderschön. Ich konnte mitverfolgen, wie aus Freundschaft mehr wurde und habe immer mitgefiebert.

Die Charaktere fand ich allerdings sehr schwierig. Elisa ist eine wahnsinnig sture, eigensinnige und selbst bezogene Person. Was sie will ist Gesetz und wehe es läuft nicht so wie sie will. Mir war sie daher ehrlich gesagt viel zu zickig. Im wahren Leben würde ich wohl nicht mit ihr befreundet sein wollen. Aber trotz ihrer Unsymphathie habe ich ihre Geschichte wahnsinnig gerne verfolgt.
Gabriel mochte ich etwas lieber. Er kommt mir oft nur ein wenig quenglig vor. Er hat so eine Angst Elisa zu verlieren, das er sich damit sehr uninteressant macht. Was mir persönlich an einem Mann gar nicht gefällt. Mir hätte er mit mehr Selbstbewusstsein wirklich besser gefallen. Da könnte ihm Elisa echt mal was abgeben.

Der Schreibstil hat mir super gut gefallen. Er war verständlich und schön zu lesen. Die Autorin hat wirklich eine wunderbare Welt erschaffen und mich mit ihrer Geschichte überzeugt. Ich werde definitiv mehr von ihr lesen.

Das Cover finde ich super schön. Es passt perfekt zur Geschichte und stellt den Aufbruch bzw. Eingang nach Eonvár sehr gut dar. Außerdem passt es perfekt zum Programm des Zeilengold Verlags.

Fazit:

Eine super schöne und magische Geschichte, die ich allen Fantasieliebhabern empfehlen kann. 🙂

Zur Autorin:

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Kat Rupin ist zwar in Augsburg geboren, hat aber die rheinländische Frohnatur ihrer Eltern geerbt. 1986 geboren, beschäftigt sie sich mit Worten und Sprache, seit sie denken kann. 2012 hat sie an der Universität ihren Magister mit einer Arbeit über Geschlechterstereotypen in

Frauenliteratur abgeschlossen. Seit etwa drei Jahren betätigt sie sich neben ihrem Brotjob als freie Lektorin und Korrektorin, hat aber das eigene Schreiben nie aufgegeben. Ihre erste Geschichte, verfasst im zarten Alter von acht Jahren, handelte von ihrem damals größten Idol, Winnetous Schwester, und umfasste ganze neun Seiten. Mittlerweile erfindet Kat Rupin eigene Welten, bevorzugt im Fantasy-Genre. Zwar sind ihre Figuren nicht die schönsten oder tapfersten und nicht immer retten sie die Welt, aber sie möchten ihre Leserinnen und Leser für ein paar Stunden aus dem grauen Alltag entführen. In ihrem Debüt, einem Urban-Fantasy-Roman mit romantischem Einschlag, muss Kats junge Heldin herausfinden, was für sie im Leben am wichtigsten ist. Freundschaft oder Liebe? Abenteuer oder Vertrautes? Magie oder Realität?

Quelle: https://zeilengold-verlag.de/autoren/kat-rupin/

 

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2 Kommentare zu „Rezension: Eonvár

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